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Selektiver Mutismus

Der sogenannte selektive Mutismus ist eine Störung der Kommunikation. Sie tritt meistens im Kindes- und Jugendalter auf. Die betroffenen Personen sind gegenüber bestimmten Personen unfähig zu kommunizieren bzw. zu sprechen, artikulieren. Die Hör- und Sprechfähigkeit ist in der Regel aber ausreichend entwickelt. In vertrauten Situationen, z. B. innerhalb der Familie, sprechen Kinder mit selektivem Mutismus meist verhältnismäßig viel.

Dieses Verhalten kann sich jedoch schlagartig beim Auftreten einer fremden Person einstellen. Eine direkte Ursache ist nicht bekannt. Sowohl psychologische als auch physiologische Faktoren (z. B. familiäre Veranlagung, Entwicklungsstörungen oder eine Kombination aus beidem) können hierbei eine Rolle spielen. In den meisten Fällen besteht jedoch eine genetische Veranlagung zur Ängstlichkeit und Gehemmtheit.

Die Diagnose „selektiver Mutismus“ wird normalerweise vom Kinderarzt oder Kinderpsychologen gestellt. Durchschnittlich sind mehr Mädchen als Jungen betroffen. Es bestehen verschiedene Therapiemöglichkeiten (u. a. Sprachtherapie, Familientherapie, Verhaltenstherapie), die individuell abgewogen werden sollten. Die sprachtherapeutische Behandlung zielt darauf ab, die Sprechfreude zu fördern und die Sprache als hilfreiches kommunikatives Instrument anzusehen und zu gebrauchen.

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Lara Neumann – Logopädie



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