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Trachealkanülenmanagement in Bayreuth, Creußen und Einzugsgebiet.

 

Nach einem Luftröhrenschnitt, einer sogenannten Tracheotomie, erfolgt das Einsetzen von Trachealkanülen in die Luftröhre. Diese gewährleisten eine ausreichende Sauerstoffversorgung und saugen aspiriertes Material ab. Besteht die Gefahr, dass sich der Patient an Speichel oder anderem Material verschluckt, werden geblockte Trachealkanülen als lebensnotwendige Maßnahmen eingesetzt. Um zu verhindern, dass Materialien in die unteren Atemwege gelangen, befindet sich am unteren Ende der Kanüle eine sogenannte Manschette oder Cuff, welche die Luftröhre ringsum abdichtet.

 

Folgende Ursachen können vorliegen:

  • Erkrankung des zentralen Nervensystems
  • Sekretstau
  • Atmungsinsuffizienz
  • Lähmung der Atemmuskulatur

 

Im Idealfall arbeitet ein interdisziplinäres Team, das aus Pflege, Logopäden oder Logopädin und Arzt oder Ärztin besteht, zusammen. In Abstimmung mit allen Beteiligten erfolgen gegebenenfalls therapeutische Entblockungsversuche: Durch Übungen im Rahmen der Behandlung der Dysphagie sollen die Zeiten der Entblockung ausgeweitet werden. Sprechversuche beginnen nach dem Einsetzen der Sprechkanüle. Vorausgesetzt die Schluck- und Atemfunktion sowie der Allgemeinzustand des Patienten ermöglichen es, ist das langfristige Ziel die schrittweise Entwöhnung des Patienten von der Trachealkanüle.

Michaela Stemmler

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Michaela Stemmler

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